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Basler: "Nur dann schwer, wenn wir uns nicht wehren"

SVE-Schalke_FernandesDie Hoffnung im Lager des SV Eintracht Trier 05, in Bestbesetzung das Regionalliga-Gastspiel am Freitag, ab 19 Uhr, beim SC Preußen 06 Münster angehen zu gehen, hat sich nicht erfüllt: Während die Abwehrspieler Nicolas Fernandes (Foto) und Michael Dingels ihre Verletzungen überwunden haben und „einer von beiden auch in die Startformation rücken wird“, so Cheftrainer Mario Basler, fallen gleich vier Akteure im Duell beim benachbarten Tabellensechsten aus: Gustav Schulz und Florian Bauer müssen wegen Rückenbeschwerden passen, Thomas Kempny hat in der Nacht zum Donnerstag eine Magen-Darm-Grippe heimgesucht – und Andy Rakic klagt über Leistenprobleme. Von Jammern ob der erschwerten Personalsituation hält Mario Basler aber überhaupt nichts: „Es wird nur dann schwer in Münster, wenn sich meine Mannschaft nicht wehrt. Wir haben auch morgen eine sehr gute Truppe beisammen, die gewinnen kann.“ Den Druck sieht er ganz klar bei den Preußen: „Wer einen Etat von sechs Millionen Euro hat, muss natürlich seine Heimspiele unbedingt gewinnen, um oben dran zu bleiben…“

Das 0:4 im Moselstadion gegen Rot-Weiss Essen im letzten Spiel von der Länderpokalpause sei längst aus den Köpfen, versichert Basler, obschon man nicht wie gewünscht am Defensivverhalten habe arbeiten können  – immer wieder fehlten Akteure im Trainingsbetrieb.

Vor dem elften Spieltag haben die Preußen und die Eintracht jeweils 16 Punkte auf dem Konto – und liegen damit genau in der Mitte der Tabelle: Spitzenreiter Lotte hat sechs Punkte mehr, Waldhof Mannheim auf dem ersten Abstiegsplatz hat sechs Punkte weniger. „Das Spiel ist sicher richtungsweisend“, wies Mario Basler kurz vor der Abfahrt nach Westfalen auf die besondere Bedeutung der Partie hin. Um 14 Uhr hat sich der SVE-Tross nach Münster aufgemacht. Letzte Erkenntnisse soll am Freitag Morgen noch ein Abschlusstraining vor Ort bringen.

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