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Mit Tayfun gegen Essen

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Rot-Weiss Essen am Samstag, ab 14 Uhr, dann nach der Länderpokalpause in Münster und daheim gegen Lotte: Die drei Partien in der Fußball-Regionalliga vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale am Dienstag, 27. Oktober, 19 Uhr, gegen den Bundesligisten 1. FC Köln, sind aus Sicht von Eintracht Triers Cheftrainer Mario Basler von ganz besonderer Bedeutung: Einerseits soll hier gegen ambitionierte Teams (weiter) fleißig gepunktet werden, um in der Tabelle ganz vorne dran zu bleiben, andererseits schaut Basler „hier genau hin, wer Gas gibt und sich damit eine Nominierung fürs Köln-Spiel verdient hat“.

Eine ganze Stunde lang dauerte die Ansprache des Coachs am Montag. Intensiv wurde das jüngste 2:3 im Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen II aufgearbeitet. „Es war meines Erachtens  eine Konzentrationssache. Zudem hat die Körpersprache beim einen oder anderen gefehlt, wurde der Gegner unterschwellig vielleicht auf die leichte Schulter genommen“, nennt Basler Gründe für die nicht nur in seinen Augen „absolut vermeidbare Niederlage“. Die 120 Pokalminuten gegen Zweitligist Arminia Bielefeld lässt Basler nicht als Entschuldigung gelten: „Das muss ein Profi verkraften können.“ Keineswegs sieht der SVE-Trainer Thomas Kempny als Sündenbock für die Last-Minute-Pleite an. Zwar hat der 21-jährige Defensivmann den Ball vor dem Leverkusener 3:2 in der Schlussminute vertändelt; Basler gibt aber zu bedenken, „dass Thomas auf einmal letzter Mann war und hier auch unsere anderen Abwehrspieler zu sorglos agierten“. Auch Thema der Ansprache am Montag: Der derzeit fehlende Druck aus der zweiten Reihe. „Von einigen, die auf der Bank sitzen, erwarte ich mehr Feuer -. und das immer wieder im Training und nicht nur sporadisch“, betont Basler. Während er weiterhin auf die verletzten Michael Dingels (Bluterguss im Oberschenkel) und Nicolas Fernandes (Muskeleinriss im Oberschenkel) verzichten muss, plant er gegenüber dem Leverkusen-Spiel (mindestens) einen Wechsel. „Tayfun Pektürk (Foto) spielt von Anfang an“, ließ er bereits in der Pressekonferenz am Mittwoch durchblicken. Ob dafür der am Samstag enttäuschende Andy Rakic auf der Bank Platz nimmt und Gustav Schulz in die Viererkette rückt, ließ Basler derweil offen.

Zum Duell mit Rot-Weiss Essen, das wohl auch am Samstag vom Interims-Trainergespann Uwe Erkenbrecher/Ralf Außem betreut wird, rechnet Eintracht-Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs mit einer Zuschauerzahl von „4000 plus x“. Die Anzahl der Gästefans dürfte sich nach dem schwachen Start der Rot-Weißen (elf Punkte aus neun Spielen) mit erwarteten 200 bis 300 sehr im Rahmen halten.

„Essen hat sehr gute Einzelspieler und wird hier richtig Gas geben, um sich weiter nach vorne zu pirschen“, warnt Gustav Schulz, der sich auf ein Wiedersehen mit Ex-Teamkollege und Spezie Holger Lemke (absolvierte in der Regionalliga-Saison 2005/06 zehn Einsätze für den SVE, ging danach zur SV Elversberg und wechselte im Sommer an die Hafenstraße) besonders freut – wobei „Holger ohne Punkte wieder nach Essen fährt“, wie „Gus“ klar stellt…

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