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"Leverkusen wird härter als Bielefeld"

2_SVE-Bielefeld_SenesieJetzt gilt´s, Eintracht: Vier Tage nach dem Pokalcoup über den Zweitligisten Arminia Bielefeld (4:2 nach Verlängerung) kehrt für die Mannschaft von Cheftrainer Mario Basler wieder der Alltag in der Regionalliga ein. Samstag, 14 Uhr, ist der SVE zu Gast im Kölner Südstadion bei Bayer 04 Leverkusen II. „Die Jungs sind bereit für den nächsten Fight“, berichtet Co-Trainer Reinhold Breu, der die Übungseinheit am Freitag Nachmittag  gemeinsam mit Thomas Richter für den aus wichtigen persönlichen Gründen abstinenten Chefcoach geleitet hat. Spritzigkeit und Power seien nach den 120 Pokalminuten wieder da, versichert Breu – und ergänzt: „Der Spaß der letzten ein, zwei Tage ist weg. Ernst und Konzentration sind wieder eingekehrt, was natürlich enorm wichtig ist.“ Bei Sahr Senesie, dem Dreifach-Torschützen vom Dienstag (Sprunggelenksprobleme, Foto) und Kapitän Josef Cinar (Bänderdehnung im Knöchel) sind die Verletzungen abgeklungen. „Beide werden ohne Einschränkungen spielen können“, sagt Breu. Frühestens zum Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen am 3. Oktober wird indes Verteidiger Michael Dingels fit sein (Bluterguss im Oberschenkel). „Wir müssen zeigen, dass wir nach einem solchen Pokalhighlight auch wieder bereit sind für die  Liga“, unterstreicht der „Co“ – und weiß nur zu gut: „Bei Leverkusen II  zu spielen, ist eigentlich härter als gegen Bielefeld. Schließlich müssen wir nicht nur den Gegner bekämpfen, sondern auch noch unseren eigenen Kopf, in dem immer noch der Sieg im Pokal herum schwirrt.“ Nach den Berichten des sportlichen Leiters Fritz Fuchs und von Spielbeobachter Ernst Hartmann sei das von Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten betreute Leverkusen II (rangiert derzeit mit acht Punkten auf Platz 15) als „typische U23“ auszumachen. „Solch einer läuferisch und spielerisch enorm starken Mannschaft muss man ihr Liebstes weg nehmen – und das ist der Ball. Wir müssen Bayer mit fairen Mitteln weh tun und sie von der ersten Minute an bekämpfen“, fordert Breu. Im Wesentlichen soll die gleiche Formation wie zuletzt gegen Bielefeld ins Rennen gehen: „Über ein, zwei Positionen kann man immer diskutieren. Das hängt dann auch mit der jeweiligen Ausrichtung des Gegners zusammen, aber auch mit der Tagesform. Das hat auch etwas mit dem berühmten Bauchgefühl zu tun. Unterm Strich hat natürlich Mario Basler das letzte Wort.“

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