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Wormatia-Trainer Sascha Koch hält es mit Paul Linz…

So langsam scheint die Wormser Wormatia in der Regionalliga West ins Rollen zu kommen: Nach drei Remis zum Start und der 1:2-Niederlage beim 1. FC Köln II folgte ein 2:1-Erfolg bei Bayer Leverkusen II.  Zuletzt trennten sich die Rheinhessen 1:1 von den hoch gehandelten Elversbergern. 5:5 Tore aus den ersten sechs Begegnungen deuten auf eine gewisse Stabilität hin – doch Coach Sascha Koch (31) wiegelt ab: „Wir haben in der Sommerpause 13 Neuzugänge geholt. Der Integrationsprozess ist noch lange nicht abgeschlossen.“ Koch beklagt, dass er im bisherigen Saisonverlauf immer wieder seine Formation umstellen musste. Am Samstag, im Derby beim SVE, drohen mit den Gataric-Zwillingen Dalibor und Danijel sowie Marcel Gebhardt  wieder drei wichtige Leistungsträger auszufallen. Die beiden Gatarics sind zwei von insgesamt sieben Akteuren, die genauso wie Koch in der Sommerpause vom benachbarten FSV Ludwigshafen-Oggersheim Rhein abwärts zum Traditionsklub nach Worms wechselten, nachdem bei den Vorderpfälzern aus wirtschaftlichen Gründen die Lichter ausgegangen waren. Anfangs herrschten einige Vorbehalte im Wormser Umfeld angesichts der Oggersheimer „Invasion“. „Es ist doch klar, dass da zunächst einige skeptisch sind. Mit harter Arbeit wollen wir sie aber überzeugen“, unterstreicht Koch, der bis 2000 nach seiner Jugendzeit in Ludwigshafen für den 1. FC  Kaiserslautern, Waldhof Mannheim und Alemannia Aachen spielte und auch zahlreiche Junioren-Länderspiele bestritt, ehe er verletzungsbedingt aufhören musste. Den FSV Oggersheim führte er danach von der Landes- in die Regionalliga. Koch steht für hohe Ambitionen und Professionalität. Deshalb hat er gemeinsam mit den Verantwortlichen bei der Wormatia nun auch das Vollprofitum eingeführt. Bis auf wenige Ausnahmen wurde der Kader so strukturiert, dass nun auch vormittags trainiert werden kann. Auf die Ziele mit den Wormsern angesprochen, bekennt Koch: „Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte holen.“ Nach dem sportlichen Abstieg in der Vorsaison (der nur durch den Oggersheimer Rückzug korrigiert wurde) müsse man – Ex-Eintracht-Trainer Paul Linz lässt grüßen – den „Ball flach halten“ und Schritt für Schritt versuchen, weiterzukommen, so Koch, der die Regionalliga heuer „um einiges stärker“ sieht, nicht zuletzt dank Aufsteigern wie dem 1. FC Saarbrücken, dem Bonner SC oder Süd-Zugang Waldhof Mannheim. Dass er mit Oggersheim in der vergangenen Runde gegen die Eintracht ungeschlagen blieb (1:0/1.1) interessiert Sascha Koch ebenso wenig, wie die Tatsache, dass die Wormatia 2008/09 zwei Mal gegen den SVE verlor (1:3 und 0:2). Seine Devise lautet: „In der Vergangenheit zu wühlen, bringt uns nicht weiter. Wir gehen  auf den Platz und wollen grundsätzzlich jedes Spiel gewinnen.“

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