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"Ich erwarte ein Geduldsspiel"

SVE-Schalke_Schulz

 

Die Euphorie im Lager des Fußball-Regionalligisten SV Eintracht Trier 05 nach dem geglückten Start ist spürbar, die Erwartungen sind hoch, am Freitag, ab 19 Uhr, im Moselstadion gegen den SC Verl den nächsten Dreier einzufahren und die Startbilanz auf sieben Punkte aus drei Partien auszubauen.

„Ich warne davor, die drei Punkte gegen Verl so einfach einzuplanen. Wir treffen auf einen sehr kompakten, sehr  disziplinierten Gegner. Ich erwarte ein Geduldsspiel“, warnt Cheftrainer Mario Basler indes. „Mir reicht es auch, wenn wir in der 90. Minute das 1:0 machen“, sagt er – und weiß, was gegen die Ostwestfalen nicht passieren darf: „Wenn wir gegen sie in Rückstand geraten, wird es verdammt schwer. Wir müssen also mit Bedacht unsere Angriffe fahren.“

Auf „ein, zwei Positionen“ überlege er derzeit noch, wen er einsetzt. Für den defensiven Mittelfeldspieler Aydin Ay, der das Saarbrücker 1:2 am vergangen Freitag mit verschuldet hatte und auch deshalb hinterher in der Kritik stand, brach er zwar in der Pressekonferenz am Donnerstag Nachmittag eine Lanze („Aydin hat viele Löcher gestopft und hatte in Saarbrücken auch starke Momente.“), dennoch schloss es Basler nicht aus, dass im zentralen Mittelfeld möglicherweise diesmal Erwin Bradasch neben Markus Anfang zum Zuge kommt. Thomas Kempny, der beim 3:1 im Ludwigspark eingewechselt wurde, nennt Basler als mögliche Alternative für die Startelf. Dann könnte Gustav Schulz (Foto) wieder im Mittelfeld auflaufen, eventuell nimmt Andreas Anicic (Basler: „Er ist nach seiner krankheitsbedingten pause bei 70, 80 Prozent) dann zunächst auf der Bank Platz. Angreifer Wilko Risser hat sich die ganze Woche über mit einer schmerzhaften Fußprellung herum geschlagen (Basler: „Sein Fuß ist schwarz.“), dennoch rechnet er im Verl-Spiel mit dem namibischen Nationalspieler.

Weiterhin gesperrt sind Kevin Lacroix  (noch ein Spiel) und Nicolas Fernandes (noch drei Partien), wegen eines Muskelfaserrisses muss Angreifer Yannick Salem passen.

Dass es in dieser Woche sehr heiß ist und auch im Moselstadion Temperaturen von weit über 30 Grad im Schatten gemessen werden und wurden, juckt Basler übrigens nicht. Wie geplant wurde auch am heutigen Donnerstag um 16.30 Uhr trainiert. Seine Begründung: „Wir trainieren, wenn es  heiß ist, dann wissen es meine Jungs auch zu schätzen, wenn wir erst ab 19 Uhr spielen….“

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