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„Gegen Schalke komplett anderes Spiel“

Er stand direkt beim DFB-Pokal-Match des SV Eintracht Trier 05 am Sonntag gegen Bundesligist Hannover 96 im Brennpunkt – und machte beim 3:1-Erfolg über den hohen Favoriten eine Sache gleich ausgezeichnet: Der erst am Montag verpflichtete Kenneth Kronholm strahlte im Tor viel Ruhe aus und zeigte tolle Reflexe, war einer der Sieggaranten. Lesen Sie hier das Interview mit www.eintracht-trier.com:

Glückwunsch noch einmal zur Pokalsensation, Kenneth. Besser konnte der Einstand nicht laufen!

Stimmt. Es hat alles gepasst gegen Hannover. Sensationell, was da in der zweiten Halbzeit abgelaufen ist, fantastisch auch die Unterstützung von den Rängen. Hinterher haben mich sogar Trainer aus der Regionalliga angerufen und gemeint, dass sie gegen uns in den Punktspielen gar keine Chance hätten.

Darin liegt aber auch die Gefahr. Meisterschaft und Pokal sind zweierlei paar Schuhe….

Das wissen wir natürlich. Bereits am Freitag gegen Schalke 04 II wird es ein komplett anderes Spiel. Das weiß aber auch jeder in der Mannschaft. Seit gestern wird wieder voll konzentriert trainiert. Der Pokal ist wieder in den Hintergrund gerückt.

Bei der Eintracht hast Du in der Vorbereitung bereits probeweise zwischen Pfosten gestanden, ehe es dann am Montag der Vorwoche zur Verpflichtung kam. Wie sind die bisherigen Eindrücke?

Absolut gut. Die Mannschaft hat viel Potenzial und im Umfeld stimmt es auch. Hier will man etwas erreichen. Die Leute tun einiges dafür – seien es die Trainer, Verantwortlichen oder nicht die Fans.

Gab es noch andere Kontakte außer zur Einrtracht?

Ja – zu Newcastle United, dem Absteiger aus der englischen Premier League. Doch das war mir zu heiß, es waren zu viele Fragen offen, auch die Zukunft von Alan Shearer als Trainer war lange unklar. Ich wollte aber auf jeden Fall spielen. Der Kontakt zu einem noch dazu ambitionierten Verein wie Eintracht Trier kam mir da sehr gelegen.

Du hast im beschaulichen Aach bereits eine Bleibe gefunden. Bist Du auch privat eher ein ruhiger Typ?

Ja, das kann man so sagen. Zu Hause brauche ich Kraft und Ruhe, um mich auf meine Aufgabe als Torwart vorzubereiten.

Zur Person: Als Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters wurde Kronholm in Fort Belvoir, Virginia, USA, am 14. Oktober 1985 geboren, ehe er bereits ab dem Alter von vier Wochen im nordbadischen Oftersheim einen Steinwurf von Mannheim entfernt aufwuchs. Seine erste Liebe gehörte dem Handball – kein Wunder, schließlich war Opa Edwin Muth in den sechziger Jahren deutscher Nationaltorwart. Mit 13 Jahren dann der Wechsel zum Fußball, wo er es zunächst im Feld probierte, ehe Kenneth Kronholm ins Tor ging. Über seinen Heimatklub SG Oftersheim zog es den Schlussmann über Waldhof Mannheim und dann noch in der Jugend zum VfL Wolfsburg. Vor drei Jahren dann der Wechsel zu Fortuna Düsseldorf, dann ging es zum FSV Frankfurt, ehe er zuletzt bei Hansa Rostock spielte – hier absolvierte hier sieben Einsätze in der Zweiten Bundesliga.

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