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“Für viele bisheriger Höhepunkt ihrer Karriere”

Zum dritten Male nach 2005 und ´06 steht der SV Rossbach/Verscheid im Finale um den Bitburger-Rheinlandpokal. Zum dritten Mal ist Stefan Krämer der Trainer der Wiedtaler. Im Gespräch mit www.eintracht-trier.com gibt er Auskunft über die aktuelle Lage beim Oberligaklub, der die Saison auf Rang acht abschloss.

Wie ist die Stimmung vor dem Finale am Mittwoch, Herr Krämer?

Die Anspannung steigt von Tag zu Tag. Aber es ist eine positive Anspannung, da es für viele meiner Spieler der bisherige Höhepunkt in ihrer sportlichen Karriere ist. Wir freuen uns alle riesig auf das Finale.

Optimal ist der Endspieltermin für den SV Rossbach/Verscheid sicher nicht…

Das kann man so sagen… Schließlich war unser letztes Oberliga-Spiel am 23. Mai. Danach habe ich meine Spieler erst einmal in einen fünftägigen Urlaub geschickt. Zuletzt haben wir aber noch sechs Mal trainiert, wobei es vor allem um taktische Dinge und Standardsituationen ging. Körperlich sind die Jungs in einer guten Verfassung. Ich muss die Intensität daher eher ein wenig drosseln.

Wie sieht es personell bei Ihrer Mannschaft aus?

Im Prinzip kann ich aus dem Vollen schöpfen. Alle sind fit.

[Wer spielt im Tor? Neuzugang Dieter Paucken vom 1. FC Köln oder der etatmäßige Schlussmann Guido Graf?

Da gab es für mich keine ernsthafte Überlegungen. Guido hat maßgeblichen Anteil am Finaleinzug und wird auch die Möglichkeit haben, sich nach sieben Jahren toller Zusammenarbeit als Pokalsieger zu verabschieden.

Schon vier Mal haben Sie die Eintracht beobachtet, waren zuletzt auch beim SVE-Auftritt in der Wattenscheider Lohrheide dabei, wo Sie die 0:1-Niederlage gegen Bochum II mitverfolgt haben. Ihre Erkenntnisse?

Eine physisch starke Mannschaft mit körperlich besonders starken Leuten in der Mitte. Insgesamt eine richtig gute Mannschaft, die sicher höher einzustufen ist, als der 13. Platz in der Regionalliga-Schlusstabelle.

Wie schätzen Sie die Chancen des SV Rossbach/Verscheid ein?

Realistisch gesehen sind wir krasser Außenseiter. Normalerweise kann uns Trier nicht unterschätzen, da durch die DFB-Pokal-Teilnahme und die hohen Antrittsgelder auch für die Eintracht sehr viel auf dem Spiel steht. Aber: In einem Spiel, noch dazu im Pokal, ist alles möglich. Und um diese kleine Chance werden wir kämpfen.

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