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Sportfreunde Lotte: Klassenverbleib sicher – Planungen für neue Runde laufen auf Hochtouren

Nur zwei Tage nach dem Spiel beim Tabellenführer aus Dortmund begrüßt die Eintracht zum 31. Spieltag der Regionalliga am Freitag, 19 Uhr, die Sportfreunde Lotte im Moselstadion in Trier.
Der VfL Sportfreunde Lotte, 1929 als Turnverein Lotte gegründet, vereint mit rd. 1.400 Mitgliedern gut zehn Prozent der Einwohner Lottes in seinen verschiedenen Abteilungen (neben Fußball u.a. auch Handball). Die Fußballmannschaft der Sportfreunde spielte lange Jahre in den unteren Ligen, ehe 1989 als Meister der Bezirksliga nach vielen Anläufen (Lotte spielte in den Vorjahren meist um die Tabellenspitze mit) der Aufstieg in die Landesliga Westfalen gelang. Hier konnten die Kicker vom Randgebiet des Teutoburger Waldes nach der ersten Saison der Eingewöhnung ab 1990/1991 immer in der Spitzengruppe der Liga halten und 1996 dann auch als Meister der Landesliga den Aufstieg in die Verbandsliga Westfalen perfekt machen. Auch in neuer Umgebung gelang es den Sportfreunden, am Saisonende ausnahmslos einstellige Tabellenplätze zu erreichen. Dennoch dauerte es bis 2004, ehe der Aufstieg in die Oberliga Westfalen, wiederum als Meister, realisiert werden konnte. Im Zuge der Neuordnung der Regionalligen bei der Einführung der Dritten Liga reichte den Lotteranern ein vierter Tabellenplatz zur Qualifikation für die Regionalliga West.
Die aktuelle Spielzeit begann für die Sportfreunde denkbar schlecht mit drei Niederlagen zum Auftakt. In den ersten sechs Spielen konnte Lotte lediglich zwei Punkte erzielen, was als Konsequenz den achtzehnten und damit letzten Tabellenplatz bedeutete. Mit dem ersten Sieg am siebten Spieltag gegen Oggersheim begann in Lotte der langsame Aufstieg in der Tabelle. Vor allem der Lauf zwischen zwölftem und 23. Spieltag, als die Sportfreunde von zwölf Partien nur zwei abgeben mussten, begründete den zwischenzeitlichen Aufstieg auf Rang fünf der Tabelle. Trotz einer kleinen Flaute (nur ein Sieg aus den vergangenen fünf, nur ein Punkt aus den letzten drei Partien) konnte sich der VfL im oberen Drittel der Tabelle halten und belegt aktuell mit 43 Punkten Platz 7 und liegt damit drei Zähler vor der Eintracht.
Die von Maik Walpurgis (übernahm das Amt Anfang September 2008 vom glücklosen Manfred Wölpper) trainierte Lotter Mannschaft kommt dabei ohne die großen Stars aus. Das Team spielt taktisch diszipliniert, ist eingespielt und kann dank guter Fitness auch in den letzten Spielminuten noch immensen Druck aufbauen. Aus dieser kompakten Mannschaft ragt dennoch mit Tim Gorschlüter ein Spieler mit Erfahrung in der zweiten Bundesliga heraus. Als vereinloser Spieler (vorher spielte er u.a. für LR Ahlen, wo er es auf 22 Zweitligaeinsätzen brachte, und Rot-Weiss Essen) 2008 nach Lotte gekommen, brauchte Gorschlüter nur eine Saison, um sich erneut zu beweisen. Der 25-jährige Abräumer vor der Abwehr und Spielantreiber der Kreis-Steinfurter wechselt zur neuen Saison zurück in die Zweite Liga zu Rot-Weiß Ahlen. Aktuell dreht sich für Trainer Walpurgis (coachte zuvor Arminia Bielefeld II) bereits vieles um die neue Saison. Nach dem durch den vorzeitig gesicherten Klassenerhalt Planungssicherheit besteht, kümmert sich der Verein darum, auch für die nächste Saison ein gutes Team auf den Platz stellen zu können. Zwar laufen nahezu alle Spielerverträge aus, dennoch soll möglichst die komplette erste Elf, bis auf Gorschlüter, im Tecklenburger Land gehalten werden. Bereits fünfmal haben die Sportfreunde indes auf dem Transfermarkt zugeschlagen und dabei alle Mannschaftsteile bedacht. Neben Torwart Bastian Görrissen, Abwehrspieler Philip Brüggemeyer, Mittelfeldmann Torben Deppe und Stürmer Danny Arend wurde auch Uwe Seggewiss von Ligakonkurrent Preußen Münster verpflichtet.
In der Hinrunde unterlag unsere Eintracht in der aufgrund eines Wintereinbruchs zweimal verlegten Partie den Sportfreunden in der PGW-Arena in Lotte mit 3:5.

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