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“Wären besser in Konz ausgeschieden”

Das Halbfinale im Bitburger-Pokal auf Rheinlandebene ist spätestens seit Ostern beim TuS Oberwinter zur klaren Benesache geworden: nach dem 0:5 bei der SpVgg Wirges II und dem 1:3 bei der SG Kyllburg schwebt der TuS in akuter Abstiegsgefahr. Tomas Lopez, Trainer des TuS, stellte sich rund 24 Stunden vor dem Pokalmatch in Oberwinter-Bandorf den Fragen von www.eintracht-trier.com.

Ex-Zweitligist Eintracht Trier ist am Mittwoch beim TuS Oberwinter zu Gast; kein Geringerer als Mario Basler sitzt als Trainer auf der Trierer Bank. Wie groß ist die Vorfreude auf das Spiel, Herr Lopez?

Sie hält sich durch unsere Lage in der Liga doch sehr in Grenzen. Im Nachhinein wäre es sogar besser gewesen, wir hätten das Viertelfinale in Konz unglücklich verloren. Nach unserem 2:1-Sieg vor einigen Wochen und der Tatsache, dass jetzt Trier auf uns wartet, ist uns doch etwas die Konzentration auf die Rheinlandliga verloren gegangen, was uns ein paar Punkte gekostet hat.

Sie hatten sich mit dem TuS in dieser Saison eigentlich wesentlich mehr ausgerechnet, wollten in der Spitzengruppe landen. Warum, hat das nicht geklappt?

Verletzungen haben uns immer wieder aus dem Rhythmus gebracht, hinzu kommt die fehlende Einstellung beim einen oder anderen. Zuletzt hat sich unsere Personallage noch einmal deutlich verschärft; mit Uwe Küpper, Markus Garzorz und Mario Brötz haben sich gleich drei Verteidiger langwierige Verletzungen zugezogen.

Bereits 2007 saßen Sie auf der Oberwinterer Bank, als es im Finale von Kruft eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die Eintracht gab. Kann man die Situationen damals und heute vergleichen?

Überhaupt nicht. Damals waren wir in einer Top-Verfassung, hatten gerade die Rheinlandliga-Saison als Vierter beendet. Nach einer halben Stunde war Trier bedingt durch die Rote Karte für Thorsten Wittek waren wir in Überzahl. Damals war zwischen der Eintracht und uns nur eine Klasse Unterschied, inzwischen sind es zwei Ligen.

Mit wie viel Zuschauern rechnet man morgen in Oberwinter?

Wir hoffen auf 500 bis 700 Fans – und darauf, dass wir uns einigermaßen ordentlich aus der Affäre ziehen können.

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