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“Wollen unseren treuen Fans wieder einen Titel bescheren”

Wenn der SV Eintracht Trier 05 am Mittwoch, 15. April, 19.30 Uhr im Halbfinale um den Bitburger-Pokal beim Rheinlandligisten TuS Oberwinter spielt, ist es weit mehr als nur eine lästige Pflichtaufgabe für die Jungs um Cheftrainer Mario Basler. “Wir sind die klassenhöchste Mannschaft im laufenden Wettbewerb. Da wollen wir auch auf dem Platz unsere Stärke demonstrieren und unseren treuen Fans wieder einen Titel bescheren. Außerdem gäbe uns der DFB-Pokal zusätzlichen finanziellen Spielraum für die kommende Saison”, unterstreicht Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi. Sollte der SVE das Endspiel erreichen, träfe er auf den Sieger der ebenfalls am Mittwoch stattfindenden Begegnung der beiden Oberligisten SpVgg Wirges und SV Rossbach-Verscheid.
100.000 Euro wären der Eintracht beim Endspielsieg und dem damit verbundenen Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde durch die Fernsehgelder sicher. Hinzu kämen die anteiligen Zuschauer-Einnahmen aus einem garantierten Heimspiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten. Ganz zu schweigen vom “großen Fußball”, der ins Moselstadion zurück kehren würde – so wie nach dem Pokal-Sieg 2007 (2:1 nach Verlängerung im Finale von Kruft gegen Oberwinter), als Bundesligist Schalke 04 vor über 10.000 Zuschauern zu Gast war und 9:0 beim damaligen Oberligisten gewann oder wie im vergangenen Jahr: Bundesligist Hertha BSC hatte beim 3:1 gegen die Eintracht sogar mächtig zu kämpfen, um in Runde zwei einzuziehen…
Mario Basler: “Wir treffen wieder auf einen Gegner, für den es das Spiel des Jahres ist. Doch ich erwarte von meinen Jungs, dass sie sich souverän durchsetzen.” Nichts hat die Eintracht im bisherigen Pokalwettbewerb anbrennen lassen, siegte zunächst bei den Bezirksligisten SG Auw mit 2:0 und bei der SG Sauertal Ralingen mit 5:0. Im Viertelfinale folgte ein lockeres 5:1 beim Rheinlandligisten SG Langenhahn-Rothenbach. Informiert hat sich Basler über den Halbfinal-Gegner nicht: “Ich will Oberwinter nicht zu nahe treten. Aber gegen eine zwei Klassen tiefer angesiedelte Mannschaft muss ganz alleine unsere Qualität zum Weiterkommen entscheidend sein.”
Fehlen werden beim SVE am Mittwoch in Oberwinter-Bandorf die Langzeitverletzten Ulli Schneider, Johannes Kühne, Sahr Senesie, Thorsten Wittek und Moussa Touré. Fragezeichen stehen noch hinter Erwin Bradasch (Leistenprobleme), Malick Traore (Blutvergiftung) und Florian Bauer (Knie-Probleme) sowie hinter Markus Anfang, der sich weiter mit Adduktorenbeschwerden herum plagt.

Schiedsrichter der Partie des TuS Oberwinter gegen den SVE 05 ist mit Florian Fochs aus Daun ein erfahrener Oberliga-Referee, der darüber hinaus als Assistent in der Regionalliga fungiert. An den Außenlinien sind am Mittwoch Thomas Brück aus Brecht (für den SC Geichlingen aktiv) und Mario Schmidt aus Darscheid (pfeift für den TuS 05 Daun) aktiv.
Wir wünschen dem Schiedsrichter-Trio aus der Eifel eine gute und sichere Leitung der Partie!

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