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“Tim will immer Tore machen und siegen”

So dürftig die beiden vergangenen Spiele in der Regionalliga für den SV Eintracht Trier 05 waren, so viel versprechend verlief die vergangene Woche für Tim Eckstein. Der etatmäßige Goalgetter der Regionalliga-A-Junioren (sage und schreibe erzielte er bislang 27 Treffer in 16 Einsätzen und das als Spieler des jüngeren Jahrgangs) durfte am Dienstag beim 0:3 in Verl eine Halbzeit lang ran, am Freitag im Heimspiel gegen den 1. FC Kleve (0:0) wechselte Cheftrainer Mario Basler den 17-Jährigen (wird am 12. Juni volljährig) in der 52. Minute ein. “Beide Male hat Tim sich gut bewegt – und vor allem unbekümmert aufgespielt”, sagt Coach Basler, der das Offensiv-Talent weiter in den Trainingseinheiten der Regionalligamannschaft beobachten will. Auch, wenn die Nominierung vor dem Verl-Spiel für Eckstein “etwas überraschend war”, wie er selbst zugeben muss, hatte es sich dennoch abgezeichnet, dass er “auf dem Sprung” ist. “Neben seinem Talent ist seine Top-Einstellung hervorzuheben. Egal ob Training, Testspiel oder Pflichtspiel Tim will immer Tore machen und siegen.
Außerdem hat er das was ein Stürmer unbedingt braucht, nämlich ein Näschen. Ich glaube, Tim kann sich durch beißen”, urteilt Nachwuchskoordinator Reinhold Breu, der den angehenden Vermessungstechniker (am Vermessungs- und Katasteramt in Bernkastel-Kues absolviert Eckstein derzeit eine Ausbildung) kürzlich mit einem Vertrag bis 30. Juni 2011 ausgestattet hat – nachdem zumindest schon Bundesligist Bayer 04 Leverkusen konkretes Interesse bekundet hatte…
Bei der Eintracht sich zu beweisen, ist denn auch das große Ziel von Tim Eckstein (“Mario Basler als Trainer zu haben, ist total cool.”), ehe er weitere Ziele ins Auge fassen will. Erst im Sommer hatte ihn A-Jugend-Trainer Bernhard Weis vom FSV Salmrohr gelotst. Dort hatte der FC-Bayern-Fan zwei Jahre gespielt. Der aus Kautenbach stammende Moselaner hat seine fußballerischen Wurzeln beim FC Traben-Trarbach. Dass er momentan bei der Eintracht kicken kann, hat der trickreiche, wendige Angreifer auch und gerade seinen Eltern zu verdanken: Vater Thomas, der zu Bezirksliga-Zeiten einst beim FC Traben-Trarbach spielte und Mutter Marianne fahren den Filius vier bis fünf Mal die Woche ins Moselstadion. Auch Tims jüngerer Bruder Robin (14) ist regelmäßig mit den Eltern in Sachen Fußball unterwegs, wenn es zu Training und Spiel nach Wittlich geht.
Vielleicht können Bruder Robin und die Eltern ja schon bald gemeinsam einen Regionalliga-Treffer Tims im Moselstadion bejubeln…

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