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Abwehr-Talent muss sich Zeit mit dem Comeback lassen

Getrost kann man Johannes Kühne als einen der großen Pechvögel in dieser Saison bezeichnen. Hoffnungsvoll in die Regionalliga-Runde gestartet, zog sich der 20-jährige Abwehrspieler bereits im August einen Bruch des linken Mittelfußes zu. Das Eigengewächs des SV Eintracht Trier 05 kämpfte sich wieder ran, feierte am 15. November im Punktspiel des SVE gegen Borussia Dortmund II (Endstand: 2:1) sein Comeback. Tags darauf ging es für Johannes dann in der Bezirksliga U23 beim FC Bitburg (Endstand 4:1 für den SVE) noch einmal ran. Bereits nach zehn Minuten dann der große Schrecken. “Ich bin blöde aufgesprungen, wusste sofort, dass da an der verheilten Stelle etwas nicht stimmt”, erinnert sich der Lehramts-Student (Sport und Erdkunde). Niedergeschlagenheit und Ungewissheit nach dem erneuten Mittelfußbruch sind inzwischen aber längst beim ihm verflogen: Die jüngste Operation bei Dr. Jörn Hillekamp in Düren liegt jetzt fünf Wochen zurück. “Der Heilungsprozess verläuft plangemäß. Nächste Woche kommt der Gips dann wohl ab”, berichtet Johannes, der sich sowohl bei Dr. Hillekamp, wie auch vor Ort bei Vereinsarzt Dr. Peter Krapf in guten Händen weiß. Im Fitness-Studio legte er auch mit Gips in den vergangenen Wochen zahlreiche Einheiten hin, stärkte so zumindest die Oberkörper-Muskulatur. Sobald der Gips ab ist, will Johannes beim Schwimmen weitere Fitness zurück gewinnen. Ob es noch in dieser Saison zum Comeback reicht, vermag er aber nicht zu sagen: “Ich muss mir Zeit lassen, darf nichts überstürzen. Sich erneut eine solche Verletzung zuzuziehen, wäre fatal.” Eintracht-Cheftrainer Mario Basler beobachtet den Genesungsprozess seines Schützlings ganz genau – und wünscht Johannes Kühne “alles Gute und eine vollständige Genesung”.

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