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Assen Alexov: “Ich will mich hier durchsetzen”

Assen Alexov hat sein erstes Pflichtspiel für den SV Eintracht Trier 05 absolviert: Beim 5:0 (1:0) am Samstag im Achtelfinale um den Bitburger-Pokal bei der SG Sauertal stand der 21-jährige Deutsch-Bulgare zwischen den Pfosten. Wir haben uns mit dem Neuzugang vom Südwest-Oberligisten SV Niederauerbach unterhalten….

Gut zwei Wochen stehst Du jetzt beim SVE unter Vertrag. Wie sind die bisherigen Eindrücke von der Eintracht und von Trier, Assen?

Durchweg positiv. In der Stadt gibt es viel zu sehen, im Hotel Primavera bin ich derzeit bestens untergebracht. Die Integration lief problemlos, zumal ich ja schon im Januar eine Woche zum Probetraining hier war und mit Aydin Ay und Kent O ´Connor zwei frühere Mannschaftskollegen des FSV Oggersheim angetroffen habe. Auch Andy Hesslein kannte ich bereits. Mit ihm (spielte beim 1. FC Kaiserslautern, d. Red.) habe ich früher in der Südwestauswahl gespielt.

Das Pfälzische hört man bei Dir heraus. Dein Name verrät aber Deine bulgarische Herkunft.

Meine Eltern sind mit mir aus Sofia umgesiedelt, als ich zwei war. Seitdem bin ich an verschiedenen Orten aufgewachsen, schwerpunktmäßig aber in Speyer. Hier habe ich auch in der Jugend beim VfR und bei Schwarz-Weiß gespielt, später in der A-Jugend-Regionalliga bei Phönix Schifferstadt, wo wir auch einige Male auf Eintracht Trier getroffen sind. Später ging es dann zum FSV Oggersheim. Nach zwei Jahren in der Ober- und später in der Regionalliga bin ich dann im Sommer nach Niederauerbach gewechselt.

Warum bist Du zur Eintracht gewechselt?

Weil die Eintracht genauso wie ich nach oben will. Hier lässt sich einiges bewegen. Zudem habe ich mit Mario Basler hier einen Trainer, den ich zu seiner aktiven Zeit als Fan bewundert habe. Früher hatte ich Poster von ihm in meinem Zimmer hängen. Wie er uns als Spieler anpackt, ist schon beeindruckend. Er weiß, wovon er spricht. Man merkt ihm einfach seine riesige Erfahrung an.

Die Verpflichtung in Trier – zunächst bis 30. Juni 2009 – kam durch die Verletzungen von Ulli Schneider und Pero Miletic zustande….

Das heißt aber nicht, dass ich mich nur als Notstopfen sehe. Es wird sicher schwer, sich gegen die beiden zu behaupten, wenn sie wieder fit sind. Aber: Beginnend mit dem Spiel am Samstag in Verl möchte ich nachhaltig Werbung in eigener Sache betreiben – und mich hier auf die Dauer durchsetzen.

Wie hast Du Deinen Einsatz am Samstag in Godendorf gegen die SG Sauertal gesehen?

Ich habe zum Beispiel erstmals mit Michael Dingels zusammen gespielt. Da er einige Zeit verletzt war, kannten wir uns noch nicht näher. Dass es da im Spiel hier und da zu Missverständnissen kam, kann passieren. Insgesamt sind solche Spiele gegen unterklassige Teams für einen Torwart sehr undankbar. Schließlich kriegst Du kaum was Vernünftiges auf die Kiste und bist fast 90 Minuten lang beschäftigungslos.

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