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Neujahrsempfang auf Schloss Niederweis

Als gut aufgestellt präsentiert sich der SV Eintracht Trier 05 zu Beginn des Jahres: Beim Neujahrsempfang im stilvollen Ambiente von Schloss Niederweis in der Südeifel – bereits zum dritten Mal ermöglicht durch “Hausherr” und SVE-Hauptsponsor Matthias Schneider – versprühten die Verantwortlichen des SVE am Freitag Abend vor 120 geladenen Gästen nicht nur viel Tatendrang (“Wir müssen schnellstens in die Dritte Liga”, O-Ton Cheftrainer Mario Basler), sondern stellte der Verein auch wichtige Weichen in wirtschaftlicher Hinsicht.

Direktor Uwe Kling vom privaten Wettanbieter digibet Ltd. in Gibraltar unterzeichnete einen auf fünf Jahre ausgelegten Sponsorvertrag, welcher der Eintracht insgesamt einen hohen sechsstelligen Betrag und pro Saison mindestens eine (untere) sechsstellige Summe einbringt. Auf www.eintracht-trier.com will digibet werben und mit “digibet.tv” auch auf einer Bande im Moselstadion. Uwe Kling zeigte sich überzeugt davon, dass dies trotz des staatlichen Glücksspielmonopols möglich ist. “Das ist ein solides Fundament, gerade vor dem Hintergrund der künftig niedriger ausfallenden Fernsehgelder”, strahlte Harry Thiele und sprach damit auch seinen ebenfalls anwesenden Vorstandsmitgliedern Robert Bläsius und Ernst Wilhelmi aus der Seele. Cheftrainer Basler hat nicht nur seine guten privaten Kontakte zu digibet spielen lassen, sondern auch zu Ausrüster Nike, der den langjährigen Eintracht-Partner zur neuen Saison ablöst und mindestens drei Jahre an Bord bleiben will. “Das sind bessere Konditionen, als wir sie in Koblenz hatten. Hätte mich die TuS dort in meiner Zeit als Co-Trainer mit Nike verhandeln lassen, wäre denen das damals nicht passiert”, bemerkte der wieder einmal zu vielen Späßen und Pointen aufgelegte “Super Mario” mit einem Augenzwinkern – der tatendurstig zum Angriff blasen will: “Diese Saison wollen wir unter die ersten zehn in der Tabelle, nächstes Jahr dann oben mitspielen. Diese Regionalliga hat keine Zukunft – gerade vor dem Hintergrund, dass künftig hier zehn Mal weniger Fernsehgelder gezahlt werden, als in der Dritten Liga. Deshalb müssen wir so schnell wie möglich aus dieser Scheiß-Liga raus.” Dass Basler nicht nur ein Freund der markigen Worte ist, sondern auch Taten folgen lässt, deutete Neuzugang Markus Anfang im Interview mit der Moderator des Abends, Benjamin Judith, an: “Wir sind bisher schon viel gelaufen und haben einiges im konditionellen Bereich getan.” Die Eintracht sei immer noch “ein gefühlter Zweitligist”. Auf dem Weg in höhere Gefilde will der 34-Jährige (Vertrag bis 30. Juni 2010) gerne mithelfen. Auch Talente aus den eigenen Reihen sollen der Eintracht mittel- und langfristig helfen, neue sportliche Ufer zu erreichen. Wie dies gelingen soll, machte Nachwuchskoordinator Reinhold Breu deutlich: “Durch konsequentes Scouting wollen wir erreichen, dass die Besten der Region zu uns kommen. Hier wollen wir die Jugendlichen bestmöglich betreuen und trainieren und frühzeitig an die Aufgaben im Seniorenbereich gewöhnen.” Langfristig hat die Eintracht weiter die Einführung eines Fußball-Internats im Blick. “Wir wollen den Nachwuchsleistungszentren der Erst- und Zweitligisten in nichts nachstehen”, betonte Breu.

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