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“Hier spürt man die Begeisterung von den Rängen”

Nach der sportärztlichen Untersuchung am Freitag bei Vereinsarzt Dr. Peter Krapf und dessen “grünem Licht” war alles klar: Markus Anfang (34) wechselt mit sofortiger Wirkung zum SV Eintracht Trier 05, unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2010 und soll mit seiner Erfahrung und seinen spielerischen Qualitäten dem Mittelfeld wichtige Stabilität verleihen.

Herzlich willkommen in Trier, Markus Anfang. Nach zahlreichen namhaften Stationen wie etwa dem FC Schalke 04. dem 1. FC Kaiserslautern, bis zur Vorsaison Fortuna Düsseldorf und zuletzt für einige Wochen dem FC Wacker Innsbruck wollen Sie ihre Karriere an der Mosel ausklingen lassen. War einzig der gute Kontakt zu ihrem früheren Lauterer Weggefährten Mario Basler dafür ausschlaggebend?

Mit Sicherheit nicht nur. Ich habe in Trier ja schon einige Male mit meinen früheren Klubs in der zweiten und dritten Liga gespielt. Hier gab es immer enge Kisten, hier spürt man die Begeisterung von den Rängen und die Leidenschaft, mit der die Leute hier hinter ihrer Mannschaft stehen. Die Eintracht ist eigentlich immer noch ein gefühlter Zweitligist. Ich will mithelfen, dass wir uns wieder in Richtung dieser Sphäre bewegen.

Wie haben Sie sich nach Ihrer Düsseldorfer Zeit fit gehalten?

Im Herbst hatte ich ja noch für einige Wochen beim FC Wacker Innsbruck in der zweiten österreichischen Liga ausgeholfen. Ansonsten habe ich mich im Camp der Spielergewerkschaft VdV in Duisburg fit gehalten.

… Was ist diese Saison noch machbar? Ein einstelliger Tabellenplatz?

Wir müssen uns grundsätzlich erst einmal nach hinten absichern. Fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sind sicher nicht die Welt, zumal Bochum II als Drittletzter ja noch ein Spiel nachzuholen hat. Nächste Saison können wir dann weiter sehen.

Es war zu hören, dass Sie während Ihres Engagements bei der Eintracht auch einige Vorkehrungen für Ihre Zeit nach der aktiven Laufbahn treffen können und dies auch vom Verein zugesichert bekommen haben. Stichwort: Trainerschein.

Ja, solche Überlegungen gibt es. Ich bin keine 22 mehr. Für mich zählt auch das, was nach der aktiven Zeit ist. Aber: Ich möchte nicht näher auf Vertragsinhalte eingehen, konzentriere mich jetzt erst einmal absolut auf die Vorbereitung, die am Mittwoch startet.

Ihr Lebensmittelpunkt ist in Köln-Pulheim. Wie werden Sie Ihre Wohnsituation in Trier regeln?

Ich bin hier zunächst im Hotel untergebracht. Mittelfristig werde ich mit dem Verein sicher eine Lösung finden, was eine Wohnung angeht. Einfach mal schnell nach Köln zu fahren, ist in einer normalen Trainingswoche sicher kaum möglich und auch nicht ratsam, schließlich will ich mich hier auf die Aufgabe in Trier voll konzentrieren.

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