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Das war gar nix!

Am gestrigen Abend hat Eintracht Trier sein Auswärtsspiel beim FSV Oggersheim mit 1:0 verloren. Die völlig enttäuschten gut 200 mitgereisten Trierer unter den anwesenden 900 Zuschauern mussten ein von beiden Mannschaften schwaches Fussballspiel ertragen, das zu keiner Zeit nur ansatzweise Regionalliga-Niveau hatte.

Eine Mischung aus Schlafwagen- und Angsthasenfussball garnert mit einer unglaublichen individuellen Fehlerrate boten Oggersheim und Trier ihren Fans. Die erste Halbzeit bot ausser Fehlpässen und Stoppfehlern keine Highlights. Für Oggersheim verzog Gataric vor dem Tor, während für Trier Schulz den Ball aus drei Metern nicht im Tor unterbringen konnte. So endete eine grausame erste Halbzeit leistungsgerecht mit 0:0 – wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von “Leistung” sprechen möchte.
In der zweiten Halbzeit gings dann genauso weiter, mit der Ausnahme, dass Oggersheim mit ihrem einzigen gelungenen Angriff im ganzen Spiel das 1:0 durch Monetta gelang (56.). Der von Waldhof Mannheim gekommene Stürmer schloss einen Konter der Gastgeber mustergültig ab. Danach passierte – nichts. Erst in der Schlußviertelstunde zog Trier das Tempo endlich an, doch mit zwei Pfostentreffern durch Schulz und Müller, hatte das Team von Trainer Basler Pech. Ein Unentschieden wäre insofern verdient gewesen, als dass beide Mannschaften einen Grottenkick zeigten, der eigentlich keinen Sieger verdient hatte. So blieb es beim für Oggersheim glücklichen 1:0 und Eintracht Trier muss sich fragen, wie man mit einer solchen Leistung enrsthaft in der Regionalliga bestehen will. Das Fehlen von Stammkräften wie Dingels, Hartung oder Bradasch konnte der SVE nie kompensieren. Wittek und Risser blieben wieder einmal weit unter Ihren Möglichkeiten. Aber auch der Rest der Mannschaft verdiente sich an diesem Abend zu keinem Zeitpunkt das Prädikat “regionalligatauglich”. Trainer Basler war nach dem Spiel auch vollkommen bedient und kündigte Konsequenzen an: “Ich bin maßlos enttäuscht. In der ersten Halbzeit war das Not gegen Elend. Die freien Tage sind bis auf weiteres gestrichen. Am Samstag und Sonntag gibt es Laufeinheiten. Ab nächster Woche werden wir richtig einsteigen. Es ist klar, dass wir bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Da kann ich von den Spielern mehr Laufbereitschaft, mehr Aggressivität verlangen.”

Gelegenheit zur Wiedergutmachung gibt es am kommenden Samstag, wenn die starke Zweitvertretung von Borussia Dortmund im Moselstadion zu Gast ist.

FSV Oggersheim: Knödler – Detloff, Vidakovic, Hajri, Krettek (46. Monetta) – Dalibor Gataric, Leithmann (76. Kassem Saad), Lapidakis, Danijel Gataric – Gollasch (83. De-Angelis) – Dos Santos

Eintracht Trier: Schneider – Hesslein (75. C. Müller), Cinar, Lacroix, Rakic – Schäfer, Ay – Schulz, Wittek (58. Touré), Barton (58. O´Connor)- Risser

Tor: 1:0 Monetta (56.)

Schiedsrichter: Stefan Trautmann

Zuschauer: 910

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