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Nullnummer im Moselstadion

Eintracht Trier und der SC Verl trennten sich am Samstagnachmittag vor 1750 Zuschauer 0:0(0:0). Damit verpasste der SVE den ersten Heimsieg gegen defensiv eingestellte Gäste. Trier hatte in der gesamten Partie zwar Feldvorteile konnte aber keine der wenigen Torchancen zum Sieg nutzen.

Die Partie gegen Verl stand nur auf mässigem Oberliga-Niveau. Die Gäste waren von Anfang an auf Toreverhinderung aus und Trier fand kein Mittel gegen den ostwestfälischen Abwehrbeton. Nach acht Minuten verpasste Hentschke per Kopf die FÜhrung für Trier, jedoch sollte dies bis kurz vor der Pause die einzige nennenswerte Offensivaktion des SVE bleiben. Verl unterband das Angriffsspiel der Eintracht durch geschicktes Verschieben direkt hinter der Mittellinie. Dennoch hatte der heute sehr agile Lars Schäfer in der 44. Minute die Riesenchance zur Eintracht-Führung, als er mustergültig von Schulz freigespielt wurde aber alleine vor dem Verler Schlussmann Mandic das Tor knapp verfehlte. Danach war Pause.

In der zweiten Halbzeit legte Trier eine Schippe drauf und setzte Verl weiter unter Druck. Die Ostwestfalen kamen aber überraschend zu ihrer ersten und einzigen Chance im ganzen Spiel: Bamba kommt nach einem Missverständnis in der Eintracht-Abwehr an den Ball, setzt diesen aber aus 10 Metern über die Latte. Danach ist Trier weiter am Drücker. Nachdem Hartung in der 57. Minute mit einem abgefälschten Schuss scheiterte, verpasste auch Müller mit einem gefährlichen Schuss die SVE-Führung (64.). Fünf Minuten später verpassten dann erneut Müller und Schulz die sichere Führung für Trier als beide nach schöner Risser-Vorarbeit eine Wittek-Flanke nur noch ins leere Tor hätten bugsieren müssen – aber beide behindern sich gegenseitig und der Ball streicht am Pfosten vorbei. Verl ist schon längst nur noch auf ein Unentschieden aus und kassiert gelbe Karten wegen Spielverzögerung. Und die Taktik sollte aufgehen: die Offensivbemühungen des SVE bringen nichts mehr und nach 90 höhepunktarmen Minuten bleibt es bei einem enttäuschenden 0:0.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit reichte eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang der Eintracht nicht zum ersten Heimsieg. Trier fand sich nur schwer gegen die Verler Defensivtaktik zurecht und konnte wieder nicht an das tolle Pokalspiel gegen Berln anknüpfen. Im kommenden Heimspiel gegen Cloppenburg ist nun ein Sieg Pflicht um nicht schon zu Saisonbeginn in der unteren Tabellenhälfte endgültig festzusitzen.

Eintracht Trier: Miletic – Dingels (72. Boussi), Cinar, Lacroix, Rakic – Hartung, Schulz – Schäfer , Wittek (81 Bradasch), C. Müller – Hentschke (46. Risser)

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Markus Schüller

Zuschauer: 1.750

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