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Keine Tore – Punkteteilung im Fritz-Walter-Stadion

Die zweite Punkteteilung in Folge für den SVE gab es gegen den 1.FC Kaiserslautern. Knapp 1.200, darunter circa 600 Trierer, Zuschauer sahen ein von Taktik geprägtes Oberliga-Spiel, bei dem die Defensivreihen den Ton angaben. Das torlose 0:0 spiegelt den Spielverlauf wieder und verhilft dem SVE zu Tabellenplatz drei nach 13 Spieltagen.

Das Auswärtsspiel im Fritz-Walter-Stadion war nichts für Fussball-Feinschmecker, denn die 22 Akteure beschränkten sich in erster Linie aufs Tore verhindern. Der FCK stand über den gesamten Spielverlauf sicher in der Defensive und dem SVE fehlten die spielerischen Mittel, um den Abwehrriegel der Roten Teufel zu knacken.

Die Partie startete gemächlich, beide Mannschaften gönnten sich eine 20-minütige Abtastphase, bevor Torsten Wittek mit zwei Distanzschüssen die ersten Duftmarken für den SVE setzte. Das war aber für längere Zeit schon die einzig erwähnenswerte Szene auf Trierer Seite. Beide Mannschaften neutralisierten sich und rieben sich in vielen Zweikämpfen im Mittelfeld auf. Kurz vor der Pause setzte sich der sehr agile Dominik Müller auf der linken Seite durch, seine Flanke in den Torraum verpassten jedoch Freund und Feind. Die einzige FCK-Chance hatte Stachnik, der in der 39.Minute einen Kopfball nach einem Eckball Richtung Eintracht-Tor bugsierte. Mehr passierte nicht in Halbzeit 1 und mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause erhöhten beide Mannschaften das Tempo, ohne jedoch wirklich zwingend vor dem Tor zu agieren. Ein Fernschuß von Akcam für den FCK, der jedoch eine leichte Beute vom sicheren SVE-Keeper Schneider wurde, sowie eine Kopfballchance von Malchow für Trier sprangen bei den Bemühungen beider Teams heraus. Dann fasste sich in der 67. Minute Dominik Müller ein Herz, ließ die komplette FCK-Defensive stehen, scheiterte aber an Lautern-Keeper Trapp. Auch Alen Milak hatte im Abschluß Pech, nachdem er schön von Hartung in die Gasse geschickt wurde und konnte den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Die größte Chance für Lautern dann in der 82.Minute: Henel köpft nach einer Ecke den Ball an die Latte. Als sich danach schon alles mit einem Unentschieden abgefunden zu haben schien, die Riesenchance für Trier: Der eingewechselte FCK-Keeper Steigerwalt unterschätzte eine Flanke, doch Hentschke konnte den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen. Das hätte der Siegtreffer für die Eintracht sein müssen! Doch nichts war es mit dem fünften Auswärtserfolg für Trier, es blieb beim insgesamt leistungsgerechten 0:0 gegen einen FCK, der wesentlich stärker auftrat, als es der Tabellenstand hätte vermuten lassen. Die Eintracht hat es jedoch erneut versäumt aus den raren, teilweise aber hochkarätigen Torchancen Kapital zu schlagen und rutscht auf den dritten Tabellenplatz ab. Der Abstand zu den Nichtaufstiegsplätzen beträgt 6 Punkte.

FCK II: Trapp (74. Steigerwalt) – Gross, Correira, Benichou, Grimm – Broniszewski, Reuter, Akcam, Suszko (80. Henel) – Stachnik, Ziemer

Eintracht Trier: Schneider – D.Müller, Malchow, Lacroix, Dingels – Rakic ( 78. Schottes), Bradasch, Hartung, Wittek, Milak (67. Traore) – Hentschke

Tore: keine

Gelbe Karten: Reuter – Bradasch, Lacroix

Schiedsrichter: Seiwert

Zuschauer: 1.200

[url=http://www.youtube.com/watch?v=k-N9r49JQDw]Spielbericht (VIDEO) (Link zu www.youtube.com)[/url]

Stimmen zum Spiel 1. FC Kaiserslautern II : SV Eintracht Trier 05

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