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Letztes Spiel der Hinrunde: Eintracht Trier empfängt TuS Hohenecken

Am Freitag, dem 17.11.2006 empfängt Trier den Aufsteiger TuS Hohenecken im heimischen Moselstadion. Gleichzeitig ist dies das letzte Spiel der Hinrunde. Zieht man ein Zwischenfazit, fällt dies durchwachsen aus. Sicher ist aber auch: Nach zuletzt zwei Unentschieden in der Fremde muss ein Heimsieg her – ohne wenn und aber.

Seit drei Spielen ohne Niederlage, 5 Tore geschossen, nur eins kassiert. Und dabei 5 Punkte geholt. Keine schlechte Bilanz für Interims-Trainer Adnan Kevric. Doch angesichts des auf 8 Punkte angewachsenen Rückstands auf Tabellenführer Oggersheim kann sich niemand so recht über den geglückten Einstand des Sportdirektors auf dem Trainerposten und die eingeleitete Trendwende freuen. In den verbleibenden 4 Spielen vor der Winterpause sind Siege Pflicht, um weiter um die Meisterschaft mitzuspielen und sich eine gute Ausgangsposition fürs neue Jahr zu verschaffen. Denn alles andere als der Aufstieg in die Regionalliga wäre eine herbe Enttäuschung für die Moselaner.

In dieser Situation kommt mit dem TuS Hohenecken ein Gegner ins Moselstadion, der eindeutig in die Kategorie Underdog einzuordnen ist. Auswärts haben die Pfälzer noch kein einziges Spiel gewinnen können. Lediglich zwei Unentschieden erreichte der Tabellenvorletzte auf fremden Plätzen, der unter dem neuen Coach Peter Rubeck mit einer knappen 2:3-Niederlage gegen Homburg am vergangenen Spieltag immerhin einen Achtungserfolg verbuchen konnte. Eintracht Trier sollte also gewarnt sein, denn gegen vermeintlich leichte Gegner gab es in den letzten Spielen einige unangenehme Überraschungen.

Personell steht das kommende Heimspiel jedoch endlich wieder unter besseren Vorzeichen: Thorsten Wittek und Alexander Contala sind wieder fit und dürften der Mannschaft wieder die Stabilität verleihen die nötig ist, um an das erfolgreiche letzte Heimspiel gegen Mainz anzuknüpfen. Außerdem steht mit Benjamin Gorka, der endlich spielberechtigt ist, eine weitere kopfballstarke Alternative für die Abwehr zur Verfügung. Nachdem einige interne Querelen in der Mannschaft ausgeräumt worden sind, erwarten Trainer, Vorstand und Fans eine Reaktion. Es reicht nicht die Serie ungeschlagener Spiele fortzusetzen, es muss eine Siegesserie her. Fraglos kein unmögliches Unterfangen, die Mannschaft verfügt durchaus über genügend spielerisches Potential – nur muss sich die Eintracht endlich wieder als Mannschaft präsentieren. Dann ist immer noch alles möglich.

Anstoss der Partie ist um 19.30 Uhr im Moselstadion.

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