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Pfälzer Wochen Teil Zwei: Eintracht Trier vor schwerem Auswärtsspiel in Hauenstein

Und wieder geht’s in die Pfalz: Am Samstag muss Eintracht Trier beim Tabellenzehnten der Oberliga Südwest dem SC Hauenstein antreten. Nach dem letzten Auswärtsspiel in Mechtersheim, wo nur ein mageres Pünktchen heraussprang, muss diesmal ein Auswärtssieg her – ohne wenn und aber.

Bei Eintracht Trier sind alle Mann an Bord. Adnan Kevric kann bis auf Alex Contala und Benjamin Gorka (Spielberechtigung liegt immer noch nicht vor) auf alle Akteure zurückgreifen. Wohl auch auf Thorsten Wittek, der sich beim Pokalspiel in Bitburg eine Prellung des linken Wadenbeinköpfchens zugezogen hatte. Der Zustand von Alexander Contala ist mittlerweile auch auf dem Wege der Besserung, allerdings wird der Mittelfeldspieler gegen Hauenstein definitiv noch nicht wieder zum Kader gehören. Dagegen wird ein weiterer Perspektivspieler aus der A-Jugend in den Oberligakader aufrücken: Christians Adams empfahl sich durch gute Leistungen in den letzten Wochen für höhere Aufgaben. So kam der 18-jährige in Bitburg in der zweiten Halbzeit zum Einsatz und konnte Kevric überzeugen: „Christian Adams ist ein Riesentalent. Ich halte viel von ihm.“

Im taktischen Bereich gibt es keine Änderungen. Biran und Bouadoud sind als Stürmer gesetzt, allerdings wird die Maßgabe sein diesmal den Gegner von Anfang an unter Druck zusetzen und das Tempo hochzuhalten. So soll endlich der dritte Auswärtssieg her – die letzten 3 Auswärtspunkte stammen vom 5.2-Sieg in Salmrohr. Und das war am 13. August. Und Eintracht Trier braucht dringend Punkte, damit Tabellenführer Oggersheim – an diesem Spieltag spielfrei – nicht weiter enteilen kann.

Beim Gegner Hauenstein ist indes die Ära Roger Lutz zu Ende gegangen. Der ehemalige Lauterer Profi warf nach internen Querelen überraschend das Handtuch. Neuer Trainer ist Günther Birkle. Kein unbeschriebenes Blatt: mit dem SV Weingarten, den Ober- und Regionalligateams Wormatia Worms, VfR Bürstadt und dem VfR Mannheim stehen einige namhafte Station in der Vita des 58-jährigen Speyerers. Ob Hauenstein den von Birkle propagierten Angriffsfußball schon gegen Trier umsetzen wird, darf allerdings bezweifelt werden. Die Eintracht wird wohl ein ähnliches Szenario wie in Mechtersheim erwarten: Ein tief stehender Gegner, der mit einer Spitze agiert, ein kleiner Platz und ein schwer zu bespielendes Geläuf. Das allerdings darf und wird keine Ausrede darstellen. Am Samstag zählen für Eintracht Trier nur drei Punkte.

Anstoß ist um 14.30 Uhr im Stadion „Am Neding“ in Hauenstein.

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