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Eintracht Trier empfängt SG Eintracht Bad Kreuznach

Oben gegen unten, so könnte man das am kommenden Samstag im Moselstadion stattfindende Heimspiel gegen Bad Kreuznach auch bezeichnen. Man könnte aber auch sagen das stärkste Heim-Team empfängt die schwächste Auswärtsmannschaft. Oder die stärkste Offensive der Liga trifft auf die zweitschwächste Defensive. Oder der dritte gegen den letzten. Von der Papierform ist jedenfalls klar, wer der Favorit ist – Eintracht Trier.

Dabei haben solche Spiele oft ihre eigenen Gesetze und die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass sich Trier oft gegen scheinbar leichte Gegner oft schwer getan hat. Doch diesmal soll es anders werden. Das zweite von drei Heimspielen in Serie muss unbedingt gewonnen werden, um dem Spitzenreiter Oggersheim auf den Fersen zu bleiben.

Eintracht-Trainer Pezzaiouli kann dabei wieder auf einige Stammkräfte zurückgreifen: Zou-Zou Bouadoud dürfte wie der ebenfalls wieder genesene Thorsten Wittek wieder zur Startelf zählen. Auch Christian Hassa wird nach seiner starken Leistung in der zweiten Halbzeit beim Spiel gegen Neunkirchen wieder von Anfang an für die Moselaner auflaufen. Pezzaiouli kann somit aus dem Vollen schöpfen, lediglich Shergo Biran fehlt weiterhin verletzt.

Der Gast aus Bad Kreuznach stapelt dagegen tief. Alles andere als eine hohe Niederlage würde man bei den Rheinpfälzern schon als Erfolgserlebnis sehen. Der Trainer der Gäste, Karl-Heinz Halter, ist deshalb vorsichtig: „Wir haben in Trier nur eine Chance, wenn alles läuft.“ Dabei sah es früher auch schon mal ganz anders aus. Die SG Eintracht Bad Kreuznach hat schon wesentlich bessere Zeiten gesehen. So schlug man 1975 den damaligen Rheinlandmeister Eintracht Trier in der Relegation zur 2.Bundesliga zweimal (4:0 und 4:3) und stieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf.

Anstoß der Partie ist um 15.30 Uhr im Moselstadion.

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