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Hachs immenser Respekt vor den Lilien

Das peinliche Pokal-Aus beim Fünftligisten Roßbach interessiert Eintracht-Trier-Trainer Eugen Hach nur noch “weniger”, in der Auswärtspartie am Samstag, ab 14.30 Uhr, beim SV Darmstadt 98 soll der SVE nach Vorstellung des Trainers möglichst an die engagiert geführte Regionalliga-Partie gegen die zweite Garnitur des 1. FC Kaiserslautern (2:1) anknüpfen. Obwohl die Darmstädter “Lilien” bei zehn Zählern Rückstand auf einen Aufstiegsplatz mit dem Sprung in Liga zwei heuer wohl nichts mehr zu tun haben, stellt Coach Hach sein Team auf einen Gegner ein, “der uns alles abverlangen wird”. Der Trierer Trainer und Vorstandsmitglied Hermann Gläsner waren Augenzeugen des Nachholspiels am Dienstag in der Pfullendorfer Alno-Arena, wo es zwar einen 2:1-Erfolg der Gastgeber gab, Hach in Halbzeit eins aber eine Darmstädter Mannschaft gesehen hat, “die das Beste geboten hat, was ich in dieser Saison gesehen habe”. Erst durch einen Platzverweis zu Ungunsten der Hessen waren die Pfullendorfer in die Partie gekommen, drehten in Überzahl die Führung der Mannschaft des scheidenden Trainers Bruno Labbadia (für ihn übernimmt der Noch-Bayreuther Gino Lettieri nach der Saison). Gegen den FCK habe seine Truppe ein Zeichen gesetzt, so Hach. Dies soll nun auch der Ausgangspunkt für etwas Zählbares im Stadion am Böllenfalltor sein. Fehlen wird dem SVE am Samstag dabei der Gelb-Rot-gesperrte Dominik Groß, Peter Buljan wurde von einer alten Fußverletzung heimgesucht und fällt nach Angaben des Coachs zwei bis drei Wochen aus. Dario Kresic soll trotz eines im Training nach Zusammenprall mit Deniz Kacan erlittenen Pferdekusses das Tor hüten können. Ein erneuter Einsatz von Michael Falkenmayer in der Regionalligamannschaft kommt nach Ansicht Hachs zu früh – die Spiele des monatelang wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallenen Akteurs mit der Oberligaelf in Pirmasens und im Pokal in Roßbach waren wohl eher als “Gehversuche” anzusehen, obschon “Falke” in beiden Partien ordentliche Leistungen attestiert wurden. Während Falkenmayer in den Zukunftsplanungen der Trierer sehr wohl eine Rolle spielt, ist das “Thema Daniel Bauer” bald endgültig vom Tisch: Der lange verletzte Mittelfeldspieler erhält nach Angaben von Vorstandsmitglied Gläsner über die Saison hinaus keinen Vertrag mehr. Da Spieler der A-Junioren in der Regional- und Oberliga in den nächsten Wochen bevorzugt zum Einsatz kommen sollen, wird es auch für den Ex-Zweitligaakteur und andere Edelreservisten schwer, überhaupt auf Einsätze in der “Zweiten” zu kommen. (aa)

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