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Alles hängt vom Klassenverbleib ab !!!

Wechselbad der Gefühle:Nach dem 2:1 über Lauterns Reserve und drei wichtigen Zählern im Abstiegskampf der Fußball-Regionalliga unterlag die Eintracht am Ostermontag dem Rheinlandligisten (!) Roßbach/Verscheid mit 1:2.

“Die Truppe hat sich von ihrer hässlichsten Fratze gezeigt. Wir sind an unserem eigenen Unvermögen gescheitert. Für solch einen Auftritt gibt es keine Entschuldigung”, fauchte Vorstandsmitglied Hermann Gläsner. Selbst in Überzahl (!) hatte es der SVE im Wiedtal nicht verstanden, einen zweiten Treffer zu erzielen. Bei einem Weiterkommen wäre der Eintracht der Einzug in die begehrte erste Hauptrunde um den DFB-Pokal (fast) sicher gewesen. 50.000 Euro an garantierten Fernsehgeldern und Zuschauereinnahmen wären ein warmer Regen für die blanke Vereinskasse gewesen. Hermann Gläsner will “den Spielern jetzt Annehmlichkeiten streichen” und so etwa den gewohnten (Hotel-) Luxus bei Auswärtstouren einschränken. Nach dem Fight am Donnerstag und dem verdienten 2:1 gegen den FCK II hatte noch eitel Sonnenschein geherrscht. Angesichts des großen Kampfes – davon über eine Stunde in Unterzahl (Gelb-Rot für Dominik Groß) – wollte Coach Eugen Hach hinterher sogar “den Hut vor meiner Mannschaft ziehen”. 
Bericht vom Innenteil der aktuellen Wochenspiegel-Ausgabe:
Durch das 2:1 über Lauterns Reserve konnte die Eintracht ihre Serie nach der Winterpause auf 13 Punkte aus sieben Spiele schrauben. Doch noch immer herrscht “Alarmstufe rot”. Und solange die sportliche Zukunft nicht klar ist, stocken auch die Planungen.

Trier. “Spieler, von denen man nie annehmen würde, dass sie zur Eintracht kämen”, so Vorstandsmitglied Hermann Gläsner, hat der SVE zwar derzeit an der Angel, kann aber zu keinem Abschluss kommen, solange der Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga noch nicht sichergestellt ist. Wertvolle Zeit vergeht, in der die umworbenen Akteure natürlich auch andere Offerten prüfen können… Auch intern ist alles auf das Erreichen des Klassenverbleibs ausgelegt: “Ob und mit wem wir aus dem Trainerstab im Jugendbereich beispielweise weitermachen, werden wir erst entscheiden, wenn wir Planungssicherheit haben”, so Gläsner. Ein Absturz in die Oberliga hätte fatale wirtschaftliche Folgen. Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit hat die Eintracht am Osterwochenende eine lukrative Chance vertan, zusätzliche Gelder zu erlangen: Das Pokalaus bei Rheinlandligist Roßbach verhindert den Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde und damit mindestens 50.000 Euro an Zusatzeinnahmen. “Wir müssen jetzt weitere Geldquellen auftun”, unterstreicht Hermann Gläsner, der insgeheim mit den Pokalgeldern gerechnet hatte. Das überraschende Pokalaus führt der Vorstandsmann nicht zuletzt auf die mangelnde Charakterfestigkeit einiger Akteure zurück: “Ob beim Spiel auf dem Karlsruher Nebenplatz oder in Roßbach sieht man, wer wirklich bereit ist, sich für diesen Verein den Hintern aufzureißen.” Zehn Verträge von Spielern, “die bei uns immer noch gutes Geld verdienen können”, laufen aus. Bei einigen scheinen die Aussichten auf eine weitere Zukunft in Trier seit Ostermontag erheblich gesunken zu sein. Ausdrücklich ausnehmen von seiner Kritik wollte Gläsner den zurück gekehrten Michael Falkenmayer. Nach monatelanger Verletzungspause (Kreuzbandriss) feierte der Ex-Mainzer in Roßbach ein zufriedenstellendes Comeback in der Defensivreihe. Mehr hier unter www.wochenspiegellive.de

aa

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