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Erstes von neun „Endspielen“: FCK zu Gast – Streithähne begnadigt

„Es ist eines von neun Endspielen. Da führt kein Weg dran vorbei!“ Die Bedeutung des Duells mit der zweiten Garnitur des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern (Gründonnerstag, 19 Uhr, Moselstadion) ist Eintracht-Trainer Eugen Hach klar. Von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ will er zwar noch nichts wissen („Bislang habe ich immer nur um drei Punkte gespielt“), doch die prekäre Lage im Tabellenkeller vor Augen, weiß Hach um den „Druck, der auf der Mannschaft und dem ganzen Verein lastet“. Die Enttäuschung nach der schwachen Vorstellung besonders in der ersten Halbzeit am Samstag beim KSC II (0:1) war riesig im SVE-Lager, mit einigen Tagen Distanz betont Hach indes: „Ich bin von meiner Truppe überzeugt. Wir werden das schaffen und packen den Klassenerhalt.“ Die Analyse nach dem KSC-Match sei „brutal“ gewesen, in der Kabine wurde Tacheles gesprochen, so der Coach. Lethargie und Unkonzentriertheiten darf es nicht mehr geben. „Gegen den FCK muss die Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute brennen. Es darf keine Ausreden mehr geben.“ Deshalb zählt der SVE-Trainer auch nur auf Akteure, die im vollen Besitz ihrer (körperlichen) Leistungsfähigkeit sind. „Peter Buljan muss jetzt erst wieder richtig fit werden und seine Probleme am Syndosmoseband auskurieren, bevor ich ihn wieder einsetze“, betont Hach, der weiterhin um den nach einem Zusammenprall in Karlsruhe mit zehn Stichen am Kopf genähten Angelo Donato bangt: „Er hat viel Blut verloren und sieht derzeit noch aus wie ein Preisboxer.“ Dominik Groß ist nach seiner im Stuttgart-Spiel vor zehn Tagen zugezogenen Adduktorenzerrung wieder auf dem Damm, Markus Lösch keht nach abgesessener Gelbsperre zurück ins Team. Najeh Braham und Deniz Kacan – die zwei Streithähne waren nach einer Keilerei zwischenzeitlich suspendiert – sind nach ihren Entschuldigungen gegenüber Mannschaft und Vorstand begnadigt. Die harte Bestrafung der beiden (interne Spielsperre, hohe Geldstrafe) sieht der Coach auch als Warnung für die nächsten Wochen: „Wir haben klare Vorgaben. Wer sich nicht daran hält, kriegt was auf die Nuss. Da ist es mir dann auch egal, ob jemand der Goalgetter ist oder auf der Ersatzbank sitzt.“ (aa).

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