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Infos zum Karlsruher SC II : Samstag, 8. April, 14.30 Uhr, Wildpark-Stadion

Die Lage:

Das hatten auch viele „Fachleute“ nicht für möglich gehalten: Aufsteiger Karlsruher SC II galt vor der Saison als „heißer“ Abstiegskandidat, hat sich aber im Laufe der Runde als absolut regionalligataugliche Truppe entpuppt. Derzeit belegt die Mannschaft von Ex-Profi Rainer Krieg, dem mit Michael Wittwer ein weiterer früherer KSC-Akteur zur Seite steht, den fünften Tabellenplatz. Zuletzt kamen die Badener auch beim ambitionierten SV Darmstadt 98 zu etwas Zählbarem, spielten 2:2. Nur ein umstrittenes Gegentor kurz vor Spielende trennte den KSC vor einem weiteren Erfolg in der Fremde. Obwohl zahlreiche Leistungsträger die zweite Garnitur des Zweitligisten vor der Saison verlassen hatten, hat man mit aktuell 36 Punkten den Klassenerhalt schon frühzeitig (so gut wie) unter Dach und Fach gebracht. Als Erfolg lassen sich auch die zahlreichen „aufgestiegenen“ Spieler verbuchen: Die Sieverlings, Trauts, Müllers, Bargs und Manskes durften schon in der Profitruppe von „Ede“ Becker mitmischen. Der Zweitligacoach steht übrigens selbst für die enge Verbindung von erster und zweiter Mannschaft, stieg er doch im Januar 2005 zum Chefcoach auf.

Das Stadion:

Je nach Witterung und Sicherheitslage kann die zweite Mannschaft des KSC zwischen dem Wildparkstadion und „Platz zwei“ pendeln. Letzterer verkörpert die Atmosphäre eines Dorfsportplatzes – bei einem Fassungsvermögen von 4000 Stehrängen. Einzig der „Gästefan-Käfig“ erinnert an die Regionalliga. Im Wildparkstadion bietet sich indes das – unter Eintracht-Fans noch wohl bekannte – Zweitligaflair: Die Haupttribüne mutet futuristisch an, insgesamt bietet die Arena (1954 erbaut) 33580 Besuchern Platz. Sollte sie einmal ausverkauft sein, muss gut die Hälfte davon (17657) während der Begegnungen stehen.

Das Hinspiel:

Zur Nervenpartie mutierte bereits am zehnten Spieltag das Duell mit dem KSC II. Am Ende hatte der SVE durch das Last-Minute-Tor von Najeh Braham den ersten Heimsieg der Saison eingefahren (2:1). Sehr fahrig und ohne spielerisches Durchsetzungsvermögen agierte die Eintracht vor der Pause, ging nach dem Seitenwechsel durch Kristof Müller gar mit 0:1 in Rückstand. Danach wachte die Truppe des damaligen Coachs Michael Prus aber auf, fasste sich ein Herz . Auch dank Antreiber Markus Lösch wirkten die Offensivaktionen entschlossener. Angelo Donato war es, der gut eine Viertelstunde vor Abpfiff für den Gleichstand sorgte, ehe Braham erleichterten Jubel unter den 2700 auslöste. (aa)

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