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Eugen Hach haut dazwischen: Stinksauer

Zehn Punkte aus fünf Spielen, das rettende Ufer wieder zum Greifen nahe. Doch Eintracht-Trainer Eugen Hach haut kräftig dazwischen: Mit der Leistung beim 1:1-Remis gegen das Spitzenteam des VfB Stuttgart war der Coach alles andere als zufrieden. „So, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, gehören wir nirgends anders hin als in die Abstiegszone. Ich bin stinksauer, weil nicht das umgesetzt wurde, was wir vorher besprochen hatten.“
Die Intention von Eugen Hach ist klar: Der zunehmend eintretenden Genügskamkeit und Selbstzufriedenheit – getreu dem Motto: „Das mit dem Klassenerhalt klappt jetzt in jedem Fall und nächste Saison spielen wir oben mit“ – will der Coach einen ganz dicken Riegel vorschieben. Wer die erste Hälfte des Stuttgart-Spiels am Freitag gesehen hat, kann Hach verstehen. Spielerisch war das einfach schlecht, bisweilen sogar ein Rückfall in die desaströse Hinrunde. „Der Trainer hat uns in der Halbzeitpause gehörig aufwecken müssen“, gab Mittelfeldspieler Christian Stuff nach dem Abpfiff zu. Wieviel Potenzial bei optimaler Konzentration und mit viel Willen in der Eintracht-Truppe steckt, wurde in Durchgang zwei deutlich. Nach dem Ausgleichstreffer durch Najeh Braham schien ein weiteres Tor nur eine Frage der Zeit. Unterm Strich war auch VfB-Coach Rainer Adrion froh über den einen Punkt: „Man hat gesehen, dass die letzten Erfolge der Trierer kein Zufall waren. Die Eintracht hat zumindest nach der Pause gut gespielt.“ Samstag, 14.30 Uhr, folgt für die durch den jüngsten Lauterer Erfolg wieder auf einen Abstiegsplatz gerutschte Eintracht das Auswärtsspiel beim Karlsruher II. Der zuletzt starke Markus Lösch muss wegen der fünften Gelben Karte passen. Vorstandsmitglied Hermann Gläsner ist „sehr zuversichtlich, dass Harry Koch und Vitus Nagorny nach ihren längeren Verletzungspausen endlich wieder dabei sind“. Nach dem Gastspiel im Badner Land steht mit dem Heimduell am Gründonnerstag, 13. April, gegen den FCK II das (möglicherweise vorentscheidende) Spiel im Kampf um „Sein oder Nichtsein“ an, um den Sturz ins Bodenlose zu verhindern. Aktuelle Eintracht-News unter
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